
Colin kommt mit Rückenwind nach Zandvoort
Youngster Colin Bönighausen reist als Rennsieger zum zweiten Rennwochenende des ADAC GT Masters in den Niederlanden.
Am Pfingstwochenende blickt die Motorsportwelt zur DTM nach Zandvoort, wo auch das ADAC GT Masters und damit Colins Rennserie für 2026 wieder mit dabei ist. An der Nordsee wartet eine der wohl spektakulärsten Rennstrecken Europas auf das razoon – more than racing-Duo Colin Bönighausen/Leo Pichler und ihre Gegner.
„Die Strecke ist deutlich schwieriger als der Red Bull Ring – schon allein, weil es mehr als doppelt so viele Kurven gibt.“ Darunter sind auch spektakuläre Steilkurven. Nicht zu unterschätzen sind zudem der böige Wind und der Sand, der aus den Dünen auf die Strecke geweht wird. „Beim Test in der vergangenen Woche war die Strecke sehr dreckig“, erzählt Colin. Dennoch konnte sich der Niedersachse gut auf die Strecke einschießen – diesmal umso wichtiger, weil es am Rennwochenende keinen zusätzlichen Test gibt. „Wir legen direkt mit den Freien Trainings am Freitag los.“
Wetterkapriolen, die Colin bereits bei seinen Starts im Porsche Carrera Cup in Zandvoort erlebt hat, sollten dieses Wochenende ausbleiben. Bei warmen Temperaturen und Sonne werden auch wieder viele Zuschauer erwartet. Nach dem sensationellen Sieg im zweiten Rennlauf in Spielberg reist das Razoon-Duo als Mitfavorit an – auch wenn es mit Zusatzballast in Rennen 1 gehandicapt ist: „Als Sieger des letzten Rennens müssen wir 30 Kilo zuladen, das merkt man deutlich. Dennoch sollte unser Porsche 911 GT3 R konkurrenzfähig sein.“
Ziel ist es auf jeden Fall, bester Porsche zu werden – was angesichts der starken Konkurrenz durch Pure Rxcing aus der World Endurance Championship ein hochgestecktes Ziel ist. Colins Devise ist jedoch klar: „Wir machen wie immer das Beste daraus – am besten so wie am Sonntag am Red Bull Ring.“
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Foto: Gruppe C & ADAC Motorsport