
Colin Bönighausen auch 2027 im GT Masters
Der niedersächsische Rennfahrer Colin Bönighausen geht auch 2027 für das Team razoon – more than racing im ADAC GT Masters an den Start. Die Verlängerung wurde kurz vor dem Saisonfinale am Hockenheimring bekanntgegeben.
Beim letzten Saisonrennen der deutschen GT3-Meisterschaft an diesem Wochenende steht für Colin Bönighausen nicht nur das Finale im Rahmen der DTM auf dem Programm, sondern auch die Weichenstellung für die kommende Saison. „Ich werde 2027 in derselben Konstellation wie in diesem Jahr angreifen“, bestätigt der 21-Jährige aus Isernhagen. Damit teilt er sich das Cockpit des Porsche 911 GT3 R weiterhin mit dem Österreicher Leo Pichler. „Wir fahren auf einem ähnlichen Niveau und verstehen uns gut“, so Bönighausen über die erfolgreiche Partnerschaft. Das Duo will im Jubiläumsjahr des ADAC GT Masters um den Titel kämpfen, denn die weltweit am längsten bestehende GT3-Rennserie feiert 2027 ihren 20. Geburtstag.
Mit Unterstützung von Sponsor Milwaukee treibt Bönighausen zudem das Projekt „Nürburgring-Nordschleife“ voran. Im kommenden Jahr plant er, die erforderliche Lizenz („Permit“) zu erwerben, um anschließend Rennen in der GT3-Topklasse auf der legendären Strecke in der Eifel bestreiten zu können. Damit ist die sportliche Marschrichtung für Colin und seine Partner klar definiert.
Für das Finale am Hockenheimring hat sich das razoon – more than racing-Duo noch einmal viel vorgenommen. Die gemischte Wetterprognose könnte den Porsche-Piloten zugutekommen: „Das Wetter muss man nehmen, wie es kommt. In Hockenheim lief’s für mich aber immer gut, ich mag die Strecke“, sagt Bönighausen. Die Streckencharakteristik beschreibt Colin wie folgt: „Kurve 1 ist speziell, da muss man die Track Limits genau treffen. In Kurve 2 und 3 geht es darum, den Ausgang gut zu erwischen und auf die lange Gerade Richtung Spitzkehre Schwung mitzunehmen. Am Ende taucht man ins Motodrom mit den vielen Zuschauern ein – das ist immer etwas Besonderes.“ Das Wochenende startet am Freitag mit zwei Freien Trainings, am Samstag und Sonntag folgen jeweils ein Qualifying und ein einstündiges Rennen mit Fahrertausch.
Foto: Manuel Mackinger