
Colin Bönighausen ist zurück!
Am kommenden Wochenende gibt der niedersächsische Porsche-Rennfahrer beim ADAC GT Masters-Rennen am Salzburgring sein Comeback nach einer Beinverletzung.
„Es geht mir gut“, lässt Colin seine Fans aufatmen. Rund zwei Monate nach einem Arbeitsunfall ist der 21-Jährige zurück im Job als Anlagenmechaniker und auch im Rennauto: „Noch läuft es nicht ganz rund, nach längeren Belastungen schmerzt das Bein noch.“ Der gebrochene rechte Oberschenkel ist aber gut verheilt; jetzt gilt es, wieder genügend Kraft aufzubauen. „Das Gaspedal kann ich aber schon wieder bedienen“, ist Colin froh, dass es nicht den linken Fuß getroffen hat – „den verwende ich ja zum Bremsen, und das Bremspedal ist doch einiges härter zu bedienen“.
Eine erste Testfahrt im Porsche 911 GT3 R vergangene Woche am Salzburgring in Österreich verlief positiv: „Ich konnte problemlos über zehn Runden am Stück fahren.“ Dennoch wird die Herausforderung für den Rückkehrer am Wochenende eine große. Denn mit dem Endurance-Wochenende des ADAC GT Masters warten zwei lange, 80-minütige Rennen auf den razoon – more than racing-Fahrer. „Die Belastung im Auto traue ich mir zu, auch wenn die G-Kräfte schon ordentlich zu spüren sind. Am schwersten werden die Fahrerwechsel, gerade weil diesmal zwei je Rennen zu absolvieren sind.“
Das Ziel fürs Wochenende ist dennoch hochgesteckt: „Zunächst einmal freue ich mich, wieder zurück zu sein. Dennoch will ich beim Heimrennen meines Teams auf das Podium.“ Für das Duo Colin Bönighausen/Leo Pichler geht es jetzt noch darum, starke Ergebnisse nach Hause zu fahren. Mit den Rennen am Salzburgring wird bereits die finale Saisonphase eingeläutet, denn nach Salzburg steht nur noch das Finale am Hockenheimring (9.–11. Oktober) am Plan.
Foto: Axel Weichert