
Colin Bönighausen startet 2026 im ADAC GT Masters
Tolle Neuigkeiten: Colin Bönighausen wird in der Saison 2026 für razoon – more than racing im ADAC GT Masters und damit im Rahmenprogramm der DTM an den Start gehen.
Der Aufstieg für Colin Bönighausen aus Isernhagen bei Hannover ist geschafft: Nach intensiven Verhandlungen im Winter ist es gelungen, ein vielversprechendes Paket im Langstrecken-Rennsport zu schnüren. Mit dem Engagement im ADAC GT Masters ist der Nachwuchsrennfahrer im GT3-Spitzensport angekommen: „Endlich ein GT3, endlich wieder eine volle Saison fahren“, freut sich Colin über seine neue Herausforderung. Das ADAC GT Masters ist die am längsten existierende GT3-Serie der Welt und ist seit 20 Jahren die Liga der Supersportwagen.
Als Team entschied sich der 21-Jährige für den österreichischen Rennstall razoon – more than racing: „Ich kenne das Team bereits vom 24-Stunden-Rennen in Dubai Anfang des Jahres, wo wir das erste Mal zusammen gefahren sind.“ Teamkollege wird der Österreicher Leo Pichler, der bereits im Vorjahr im GT Masters am Start war und mehrere Spitzenplätze erzielen konnte.
Der Porsche 911 GT3 R verfügt über einen Sechszylinder-Boxermotor mit 565 PS und Hinterradantrieb. Colin erklärt den Unterschied zum Cup-Auto, mit dem er die vergangenen Jahre fuhr, wie folgt: „Der GT3 hat mehr Aero und Downforce, ist dadurch schneller in den Kurven und er hat ABS. Man kann somit deutlich aggressiver fahren. Außerdem gibt es beim GT3 viel mehr Einstellmöglichkeiten beim Setup, das macht es sehr interessant.“
Der Rennkalender des ADAC GT Masters besteht aus sechs Rennwochenenden, an denen jeweils zwei Rennen gefahren werden. Die übliche Renndistanz beträgt eine Stunde mit Fahrerwechsel zur Rennhälfte. „Es ist eine Mischung aus Sprint und 24-Stunden-Rennen. Du musst im ersten Stint schnell fahren, aber trotzdem die Reifen für den zweiten Fahrer schonen.“ Damit zählt nicht nur der pure Speed, sondern auch das richtige Gefühl fürs Auto und die Reifen – sowie Umsicht im Rennen. Alles Eigenschaften, die Colin schon in der Vergangenheit auszeichneten: „Ich denke, das bekomme ich hin!“, zeigt er sich selbstbewusst.
Los geht die Saison Ende April mit Testfahrten und dem anschließenden Rennen am Red Bull Ring in Österreich. An vier der sechs Rennwochenenden fährt das ADAC GT Masters im Rahmen der DTM. Die größte Veranstaltung ist jedoch das Rennen gemeinsam mit dem ADAC Truck Grand Prix am Nürburgring, bei dem über 130.000 Zuschauer erwartet werden. „Das ist ein wirklich schöner Rennkalender. Auch auf den Salzburgring freue ich mich – der ist in all den Jahren so etwas wie meine Heimstrecke geworden.“ Die Zeit bis zum Saisonstart wird genützt: „Sport, Sport und noch mehr Sport, dazu mentales Training und natürlich auch Simulatorfahren.“
